Sunday, September 7, 2008

3. Tag der Rundreise oder Stellenbosch

An unserem dritten Tag haben wir uns auf den Weg nach Stellenbosch, das Tübingen Südafrikas, gemacht. Als erste Etappe des Tages, sind wir über den Robertson Pass in Richtung Mosselbay gefahren. Leider war die Passhöhe bei unserer Ankunft von Wolken umhüllt. Umso schöner war es, dass wir nach dem Pass und somit über den restlichen Tag wunderschönen Sonnenschein mit angenehmen 20 Grad hatten.

In Mosselbay schauten wir uns dann das Seefahrts-Museum an, auf dessen Gelände der bekannte „Post Office Tree“ steht. Ein Baum unter den die Seefahrer früher ihre Post hängten. Außerdem konnten wir den Nachbau von Bartholomeus Diaz, erster Seefahrer der im Süden Afrikas an Land ging, Schiff betrachten. Kurz nachdem wir wieder unterwegs waren haben wir dann noch einen Wal in der Bucht von Mosselbay entdeckt.



Die dritte Etappe des heutigen Tages brachte uns nach Hermanus. Eine Stadt am Indischen Ozean, in dessen Bucht sich die Wale im Frühling zur Paarung treffen. Obwohl wir in Mosselbay schon so viel Glück hatten, konnten wir auch hier Wale sehen. Doch diesmal waren es mehrere Pärchen die vor der Touristen-Aussichtsplattform ihre Runden zogen. Auch hier kamen wir neben den Walen wieder in den Genuss eines wunderschönen Strandes mit gewaltiger Brandung.


Auf dem Weg zu Steffi, der deutschen Inhaberin des Gästehauses, wollten wir auf einem der bekanntesten Weingüter Südafrikas (Spier) noch eine Weinverkostung genießen. Leider waren wir hierfür zu spät dran, worauf wir direkt in die Stadt gefahren sind.


2. Tag der Rundreise oder Oudtshoorn

Nach einem reichhaltigen Frühstück starteten wir zu den Cango Caves, das sind riesige Tropfsteinhöhlen. Dort haben wir uns für die Adventure-Tour entschieden. Obwohl es morgens doch recht frisch war und wir in eine Höhle gingen, machte uns unser (schwuler?!) Guide darauf aufmerksam, dass es uns richtig heiß werden wird, da in der Höhle eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit herrscht. Er sollte Recht behalten! Nach dem informativen Part der Tour, kam der Adventure Part. Dies bedeutete, durch mehrere, sehr enge Tunnel kriechen. Für Saskia kein Problem, für die beiden Jungs eher eine sehr enge Geschichte, die aber unheimlich Spaß gemacht hat und sehr schweißtreibend war.




Nach der Höhle wollten wir „nur kurz“ an einem Wasserfall (Rust en Vrede) halten, der Weg dorthin war eine einfache Strecke von 20min. Allerdings hat sich der Weg ohne Zweifel gelohnt. Wir bekamen einen wunderschönen Wasserfall zu sehen, um dessen Becken große Felsen lagen, die uns mal wieder zum klettern animierten.


Das nächste Etappenziel war die Cheetah Ranch, eine Anlage die aussterbende Tierarten versucht wieder aufzupeppeln. Dort bekamen wir die komplette Bandbreite zu sehen, Schlangen, Erdmännchen, Papageie, Krokodile, Fledermäuse (mit bis zu 2m Spannweite), die kleinste Antilope der Welt, Schildkröten, Flamingos, Hippos, Tiger-Babys, fressende Löwen, weiße Löwen, Geparden (Babys und ausgewachsene), Jaguar und Wallabies. Saskia durfte dann noch zu den Geparden und diese streicheln; ein unvergessliches Erlebnis.




Die letzte Station des Tages war die Highgate Ostrich Ranch. In dieser werden Vogelsträuße gezüchtet. Bei einer Führung erfuhren wir einiges über die verschiedenen Federarten und was daraus alles gemacht wird, wie das mit den Eiern alles genau funktioniert und wir durften diese riesigen Vögel füttern. Dabei ist es aber auch nicht geblieben, es kam noch besser! Wir durften auf Eier stehen und uns auf einen Vogelstrauß setzen. Das absolute Highlight war aber als wir auf diesen, nicht ganz ungefährlichen Vögeln, reiten durften, ein mega Spaß, der bei beiden Jungs mit einem unsanften Herunterfallen endete.




Am Abend gingen wir zu „Spurs“ richtig Fleisch essen. Saskia gab sich mit einem normalen Burger zufrieden, die beiden Jungs aßen richtig männlich. Sie bekamen ein 500gr rohes T-Bone Steak und durften dieses selber auf einer Steinplatte am Tisch grillen. Ein perfekter Tag lag hinter uns, der mit einem super Essen abgerundet wurde.


1. Tag Rundreise oder Tsitsikama National Park

Heute an diesem wundervollen Morgen beginnt unsere große Reise durch Südafrika und Namibia. Früh morgens machten wir uns auf den Weg in Richtung Tsitsikama Park. Dort schauten wir uns den Big Tree, ein 800 Jahre alter, riesiger Mammutbaum, an.

Danach kamen wir auf der Weiterfahrt an der Paul Sauer Bridge vorbei, an der es das höchste Bungy Jumping der Welt gibt. Aus sicherer Entfernung konnten wir den Springern zuschauen, ohne dass wir selbst in schwindelnde Höhen steigen mussten.


Als nächsten großen Zwischenstop hatten wir uns für Plettenberg Bay entschieden, wo wir vor allem den Strand und seine Felsen beobachtet haben. Auf dem Weg in die Lagunenstadt Knysna haben wir einen Abstecher nach Noetzi gemacht. Dieser Flecken Erde ist von der Straße nur über einen 5 km langen Schotterweg zu erreichen. Und dort angekommen bekommt man einen der schönsten Strände Südafrikas zu sehen. An den Hängen sind wenige Schlösser und Villen und unten am Strand kann man den Anblick der Wellen genießen, die von roten Sandsteinen umringt sind.



In Knysna haben wir uns dann die Lagune von einem Aussichtspunkt auf einer Anhöhe angeschaut und abermals das bewegte Meer bestaunt. Sehr schön war hier auch die Spätnachmittagssonne die sich im Meer gespiegelt hat. Nachdem wir die Stadt verlassen hatten sind wir direkt ohne weiteren Stop nach Oudtshoorn. Die Stadt liegt hinter hohen Bergen in der Kleinen Karoo. Dort sind wir dann unsere Bed & Breakfast Unterkunft Cul de Sac gefahren und haben uns frisch gemacht.

Zum Abendessen sind wir in ein Steakrestaurant wo Sebastian und Jojo jeweils ein Straußensteak gegessen haben. Saskia wählte einen Cheeseburger, der sich später aber doch als Chickenburger herausstellte.

7. Tag - letzter Tag vor der Rundreise

Einen Tag vor unserer großen Rundreise (2 Wochen) gab es natürlich noch einiges zu erledigen. Aus diesem Grund gingen wir am Vormittag für Sandwiches und dergleichen sowie einige Drogerieprodukte einkaufen. Anschließend war das große packen angesagt.

Am Nachmittag fuhren wir zusammen mit Laura nach Jeffrey´s Bay, den Surferort in Südafrika. Dort gibt es auch diverse Surfer-Klamotten-Läden wie Quicksilver, Roxy und den Fabrikverkauf von Bilabong. Dort deckten wir uns mit einigen Outfits ein, der eine mehr, der andere weniger.



Als wir daheim ankamen hatte Gerda schon alles für unsere nächste große Aufgabe vorbereitet, Sushi machen! Für den Großteil der Gruppe war es ein Genuss, nur Joachim scheint einfach kein Sushifan zu werden.
Am Abend waren wir dann mit 3 Schulkameraden von Saskia unterwegs, zuerst Essen in einem Strandlokal und anschließend noch etwas Wein trinkend in der bescheidenen Hütte von Angelo. Wir kamen uns vor, als ob wir in einer Villa eines Hollywood-Stars waren, sehr beeindruckend.

6. Tag - Addo Elephants Park

Der Bericht dazu werden wir noch liefern, der ist noch in P.E. :-)

Nur soviel, wir waren im Addo Elephantspark und wurden auf der Heimfahrt nach P.E. Zeugen eines Naturschauspiels.







Monday, September 1, 2008

5. Tag

Den Sonntag verbrachten wir aufgrund durchwachsenem Wetter mit heftigem Wind großteils im Haus. Nur zum fast dreistündigen Lebensmitteleinkauf verließen wir das Haus. Ansonsten hielten wir uns nur im Haus auf und kümmerten uns um unsere Bilder und diesen Blog hier :-)

4. Tag - Graaf Reinet

Am nächsten Tag machten wir einen Ausflug nach „Graaf Reinet“ ins Landesinnere.
Wir wurden von Ann-Kathrin, einer Freundin von Saskia aus Metzingen (bzw. viel mehr aus Bad Urach Hengen auf der Schwäbischen Alb) die in P.E. ihr Auslandssemester absolviert begleitet. 3 Stunden fuhren wir durch eine Stepwüstenlandschaft bis wir in „Graaf Reinet“ ankamen. Dort schauten wir uns ein bisschen im Dorf um und trafen auch dort wieder viele Häuser die im englischen bzw. holländischen Kolonialstil erbaut wurden.


Anschließen fuhren wir in das Valley of Desolation. Hierbei handelt es sich um einen Park in dem beeindruckende Felsen erklettert werden können und man einen unendlichen Blick über die Landschaft hat. Direkt daneben gibt es einen Zeugenberg der das ganze Landschaftsbild prägt. Diese Felsen waren für uns ein super großer und teilweise auch nicht ganz ungefährlicher, echter Männerspielplatz J was bei den Mädls das ein oder andere Mal keine Begeisterungsstürme auslöste. Wir wanderten auf dem ausgeschriebenen Pfad deutlich länger als vorgesehen, danach durften wir mit unserem Ticket auch noch durch den angrenzenden „Tierpark“ fahren. Leider waren hier die Tiere eher Mangelware, so dass wir nur ein paar Strauße, Büffel und irgendwelche Arten von Antilopen zu sehen bekamen. Nach der Heimfahrt waren wir dann doch etwas geplättet so dass außer Essen und der DVD „KeinOhrhasen“ nichts mehr drin war.